Mein Bild vom Kind
Ich sehe das Kind als eigenständige Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen und Interessen. Kinder sind von Natur aus neugierig, lernbereit und möchten ihre Umwelt entdecken und verstehen. Sie lernen durch eigenes Tun, sind dabei experimentierfreudig und überraschen mit eigenen Ideen und Lösungswegen.
Kinder können ihre eigenen Emotionen und die anderer noch nicht immer vollständig einordnen und erleben ihre Gefühle oft sehr intensiv. Es ist mir wichtig, sie in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu akzeptieren. Jedes Kind bringt seine eigene Art mit, die Welt zu sehen – und genau das macht die Arbeit mit Kindern so besonders und wertvoll.
Partizipation & Mitbestimmung
Mir ist wichtig, dass die Kinder im Alltag mitentscheiden dürfen und ihre Wünsche und Bedürfnisse ernst genommen werden. Schon kleine Kinder können oft gut zeigen, was sie möchten, was ihnen gefällt oder was sie gerade brauchen. Durch Mitbestimmung lernen sie, Vertrauen in sich selbst zu entwickeln und ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen.
Montessori & Alltag erleben
Ich orientiere mich unter anderem an den Grundgedanken der Montessori-Pädagogik. Die Kinder dürfen viele Dinge selbst ausprobieren und aktiv im Alltag mithelfen, zum Beispiel beim Tischdecken, Aufräumen oder bei kleinen Vorbereitungen. So erleben sie Selbstständigkeit, sammeln wichtige Alltagserfahrungen und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.
Bewegung
Bewegung gehört für mich fest zum Alltag dazu. Die Kinder sollen genügend Möglichkeiten haben, ihren Körper kennenzulernen, sich auszuprobieren und Freude an Bewegung zu entwickeln – sowohl drinnen als auch draußen. Spaziergänge, kleine Bewegungsangebote oder freies Spielen in der Natur sind deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer Tage.
Freispiel
Freies Spiel hat bei den Wiedfüchsen einen großen Stellenwert. Die Kinder bekommen Zeit und Raum, selbst zu entscheiden, womit sie sich beschäftigen möchten. Dabei sammeln sie wichtige Erfahrungen, entdecken ihre Interessen und entwickeln ganz nebenbei Kreativität, Selbstvertrauen und soziale Fähigkeiten.
Sprachförderung im Alltag
Sprache begleitet unseren gesamten Alltag. Ich spreche viel mit den Kindern, benenne Situationen und wiederhole Begriffe bewusst, damit Sprache spielerisch verstanden und gelernt werden kann. Besonders wichtig ist mir dabei eine ruhige und wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe.
Rituale & Übergänge
Feste Rituale geben Kindern Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit im Alltag. Wiederkehrende Abläufe wie gemeinsame Mahlzeiten, kleine Lieder oder ruhige Übergänge helfen den Kindern, sich besser zurechtzufinden. Dabei achte ich darauf, Übergänge individuell und möglichst stressfrei zu gestalten, da jedes Kind dafür unterschiedlich viel Zeit braucht.
Die Betreuung
Ich betreue Kinder im Alter von etwa 8 Monaten bis ca. 3 Jahren in einer kleinen Gruppe von maximal fünf Kindern. Die Betreuung findet in der Regel zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr statt. Damit der Tagesablauf für alle Kinder ruhig und strukturiert bleibt, beträgt die Mindestbetreuungszeit sechs Stunden pro Tag.
Spätestens um 9:00 Uhr sollten alle Kinder angekommen sein, damit wir gemeinsam in den Tag starten können. Die Abholzeit beginnt in der Regel ab 14:30 Uhr. Frühere Bring- und Abholzeiten sind nach individueller Absprache möglich.
Grundsätzlich möchte ich auch Eltern mit unregelmäßigen Arbeitszeiten eine Betreuung ermöglichen. Nach individueller Absprache kann daher gegebenenfalls auch eine Betreuung am Wochenende angeboten werden.